Birgit Wagner

Selfleadership und Selbst-Mitgefühl

Selfleadership und Selbst-Mitgefühl: Der Weg zu erfüllenden Beziehungen

Dieser Blogbeitrag mit dem Titel „Selfleadership und Selbst-Mitgefühl“ widmet sich der Kunst der Beziehungsfähigkeit durch eine effektive Selbstregulation. Es geht darum, wie wir die Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zur Welt um uns herum bewusst und positiv gestalten können.

In einer Zeit, in der zwischenmenschliche Verbindungen oft auf die Probe gestellt werden, ist es wichtiger denn je, die Grundlagen guter Beziehungen zu verstehen und zu pflegen. Dieser Beitrag beleuchtet deshalb verschiedene Perspektiven, die dazu beitragen, harmonische und erfüllende Verbindungen aufzubauen. 

Selfleadership, oder Selbstmanagement, beschreibt die Fähigkeit, durch Selbstreflexion und gezielte Selbstregulation die eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen in die gewünschte Richtung zu lenken. Diese Fähigkeit ermöglicht uns, unsere persönliche und berufliche Entwicklung bewusster und unabhängiger von äußeren Einflüssen zu gestalten. In einer Welt, die von Herausforderungen wie der Pandemie, Digitalisierung, Klimawandel, sozialer Ungleichheit und militärischen Konflikten geprägt ist, gewinnt Selbst-Mitgefühl zunehmend an Bedeutung. Diese Zeiten bringen nicht nur Verunsicherungen und Existenzängste mit sich, sondern fordern auch unsere Beziehungsfähigkeit heraus.

Da die klaren Vorstellungen von Steuerbarkeit in unserem Leben größtenteils überholt sind, ist unsere Flexibilität im Umgang mit der Ungewissheit gefragt. Ein Bewusstseinswandel hin zu mehr Wir-Kultur, die die gemeinsamen Werte betont und Unterschiede respektiert, ist erforderlich. Der Austausch und die Resonanz sind daher essenziell, um uns als soziale Wesen zu verstehen und Brücken der Kooperation zu bauen. Hierbei spielt die Art und Weise, wie wir Beziehungen gestalten, eine zentrale Rolle.

Im beruflichen Kontext rücken die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden und die Unternehmenskultur in den Fokus. Wertschätzung ist heute mehr denn je eine zentrale Führungskompetenz, um Menschen das Gefühl zu geben, anerkannt und zugehörig zu sein. Empowerment, Partizipation und Respekt sind wesentliche Bestandteile dieser Wertschätzungskultur. Doch echte Wertschätzung basiert nicht auf Techniken, sondern auf unserer inneren Haltung – zu uns selbst und zu anderen.

Diese Haltung zeigt sich in der Art und Weise, wie wir in Beziehungen sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld agieren. Wir leben in einer Welt voller Beziehungen – zu Partnern, Kindern, Freunden, Kollegen und vielen anderen. Soziale Beziehungen sind die Grundlage unseres Lebens, da sie uns emotionale Unterstützung, Zugehörigkeit und Sicherheit bieten.

Doch was bedeutet diese ständige Verbundenheit wirklich, und worauf basiert unser Mitgefühl als Kern unserer Beziehungsfähigkeit? Indem wir uns diesen Fragen befassen, können wir die Qualität unserer Beziehungen und damit unser Leben insgesamt bereichern.

Menschen sind soziale Wesen, die ein tief verwurzeltes Bedürfnis nach Zugehörigkeit haben. Wir brauchen die Gemeinschaft für den Austausch und die Rückmeldungen, um unser Selbstbild zu entwickeln. Oder wie es Martin Buber treffend formulierte: „Der Mensch wird am Du zum Ich.“ 

Obwohl wir autonome Individuen sind, sind wir in Beziehungen eingebunden, die Loyalitäten schaffen und vollständige Eigenständigkeit zur Illusion machen. Beziehungen sind dynamisch und werden durch gemeinsame Interessen und Werte ständig neu geformt. Wir handeln nicht nur aus Verpflichtung, sondern auch aus Verbundenheit und Fürsorge.

Gefühle spielen eine zentrale Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen, auch am Arbeitsplatz. Mitgefühl, als Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen und ihnen mit Freundlichkeit zu begegnen, stärkt diese Beziehungen.

Besonders in Krisenzeiten, zeigt sich die Bedeutung von mentaler Unterstützung, um emotionale Herausforderungen zu bewältigen. Unser Gehirn ist darauf programmiert, Fürsorglichkeit zu empfinden und emotionalen Support zu leisten, was uns den Umgang mit Veränderungen erleichtert.

Für unsere Potentialentfaltung sind Sicherheit und Autonomie entscheidend. Wertschätzung und Zutrauen bieten die Grundlage, um eigenständig unsere Ziele zu verfolgen. Denn Anerkennung kann uns zu neuen Höhenflügen inspirieren.

Doch Weiterentwicklung verläuft nicht immer reibungslos. Autonomiebestrebungen sind mit dem Bedürfnis nach Geborgenheit in Einklang zu bringen. Wachstum gelingt dann, wenn Werte gelebt und ein Sinn verfolgt wird.

Daher ist es wichtig, authentisch zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen, was auch bedeutet, Grenzen zu setzen und wertschätzend Nein zu sagen. Die Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit ermöglicht es uns, in einer dynamischen Welt zu wachsen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Unsere Haltung spielt eine entscheidende Rolle im Umgang miteinander. Denken wir daran, wie viel angenehmer unser Alltag wäre, wenn wir einander mit Wertschätzung begegnen und unsere Aufgaben mit Freude statt mit Unbehagen erledigen. Veränderungen gelingen uns viel leichter, wenn wir die Gründe für unser Handeln kennen und unsere Ziele kennen.

Es ist wichtig, in uns hineinzuhorchen und unsere Emotionen klar zu benennen. Wenn wir unsere Bedürfnisse reflektieren, können wir gezielter Wünsche für die Zukunft formulieren und einen Lebenssinn finden. Dieser Prozess wird durch einen offenen Austausch mit anderen erleichtert, wenn wir dabei weder belehren noch urteilen. Wenn es uns gelingt, aufmerksam zuhören und eine freundliche Rückmeldung geben, schaffen wir eine Atmosphäre des Verständnisses. Gemeinsam können wir herausfinden, wofür wir uns einsetzen wollen und welche Werte uns wichtig sind.

Dadurch, dass wir unsere Wünsche ausdrücken und uns Wertschätzung entgegenbringen, ebnen wir den Weg zur Entfaltung unseres Potenzials. Gleichzeitig wird dafür die Anerkennung des Erreichten gebraucht. Ein wertschätzendes Feedback kristallisiert heraus, was durch unser Handeln möglich wurde und welche förderlichen oder hinderlichen Faktoren es gibt. Es ist äußerst sinnvoll, Fehler als Lernchance zu betrachten, da sie wertvolle Informationen liefern. Dank gilt diejenigen, die mutig genug sind, Missstände zu kommunizieren, da sie durch eine Behebung zur Weiterentwicklung beitragen.

Eine gute Selbstorganisation bildet das Fundament unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Unsere Selbstregulation wird gefördert, wenn wir uns unserer Gefühle und Bedürfnisse bewusst werden. Eine regelmäßige Reflexion und Anerkennung unterstützt den Prozess des inneren Wachstums. 

Denn das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst! Lassen Sie uns Erfolge feiern und dankbar sein. Diese Form der Wertschätzung stärkt die intrinsische Motivation und bereichert unsere Beziehungen.

In der heutigen Arbeitswelt ist Selfleadership entscheidend, um erfolgreich und ausgeglichen zu bleiben. Selbstmitgefühl befähigt Führungskräfte und Mitarbeitende mit Rückschlägen und Stress konstruktiv umzugehen. Insbesondere Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, nicht nur Aufgaben zu managen und Mitarbeitende zu unterstützen, sondern auch ihre eigenen Befindlichkeiten und Ressourcen klug zu handhaben. 

In einigen Arbeitsumgebungen werden Gefühle oft außen vorgelassen, doch sie spielen eine wichtige Rolle. Denn werden sie berücksichtigt, entsteht durch die Anerkennung der emotionalen Bedürfnisse ein unterstützendes und vertrauensvolles Arbeitsklima. Mitgefühl stärkt die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Kooperation.

Eine emotionale Unterstützung ist auch unverzichtbar, um Burnout und Überforderung vorzubeugen. Kompetenzen wie aktives Zuhören und Wertschätzung sind hier von Bedeutung. Wertschätzung ist jedoch keine Technik, sondern eine Einstellung, die auf Empathie und Vertrauen basiert. 

Auch wenn wir über unsere Emotionen nicht reden, spiegeln sie sich dennoch in unserer Körperhaltung, Gestik und Atmung wider. Die Embodiment-Forschung zeigt, dass wir durch bewusste Bewegungen und Gesichtsausdrücke unsere Stimmung verändern können. Durch eine gezielte Selbstregulation, wie aufrechte Haltung und tiefes Atmen, können wir unsere Gefühle positiv beeinflussen und somit unsere Selbstführungskompetenzen stärken.

Der Schlüssel dafür liegt in einer guten Selbststeuerung, die mit einer mitfühlenden Beziehung zu sich selbst beginnt. Das bedeutet, die eigenen Emotionen wahrzunehmen, einzuordnen und freundlich mit sich selbst umzugehen. 

Denn aus hypno-systemischen Perspektive, geht Selbstorganisation über die reine Aufgabenstrukturierung hinaus. Sie umfasst vielmehr, wie wir Reize wahrnehmen und verarbeiten. Unsere Denk- und Verhaltensmuster, geprägt durch Erfahrungen, beeinflussen unsere Reaktionen. Je nach dem worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, werden neuronale Netzwerke aktiviert und Situationen bewertet. Dadurch entsteht eine individuelle Erlebnisdynamik. 

Für das Selfleadership bedeutet dies, unser „Inneres Team“ mit den unterschiedlichen Anteilen auszugleichen. Das Zitat „zwei Seelen in meiner Brust“ beschreibt den Konflikt, der durch verschiedene Persönlichkeitsanteile entstehen kann. Jeder Anteil hat nämlich seine eigenen Bedürfnisse, Gefühle, Erinnerungen und Verhaltensweisen. Eine gute Selbstführungskompetenz erfordert das Erkennen und Ausbalancieren dieser inneren Stimmen. Durch Selbstmitgefühl fördern wir das Verständnis und die Akzeptanz dieser inneren Stimmen, wie die des Kritikers, des Enthusiasten oder Zweiflers.

Hierbei spielt die Sprache eine entscheidende Rolle. Denn wie wir Dinge benennen, kann für unser Erleben förderlich oder hinderlich sein. Daher ist es für die Harmonisierung unserer Pluralität wichtig, unsere inneren Dialoge zu reflektieren und mitfühlende Selbstgespräche zu fördern.

Letztlich sind all diese Kompetenzen relevant, um verantwortungsvoll im Beruf und Privatleben zu handeln. Sie basieren auf der Reflexion unserer Wahrnehmung und dem Verständnis unserer Handlungsprozesse. Indem Self-Leadership mit Mitgefühl verbunden wird, schaffen wir zudem die Grundlage für Erfolg in der modernen Arbeitswelt.

Unser Gehirn, ein bemerkenswertes Organ, verarbeitet täglich unzählige Sinnesreize und lernt kontinuierlich Neues. Diese Fähigkeiten beruhen auf neuronalen Netzwerken, die Verbindungen zwischen Nervenzellen schaffen. Sie ermöglichen es uns, komplexe Situationen zu verstehen und flexibel auf Herausforderungen zu reagieren.

In Stresssituationen neigen wir oft zu negativen Bewertungen, die zusätzlichen Stress erzeugen. Dies geschieht, weil unser Gehirn und sogenannte endokrine Organe verschiedene Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol freisetzen, die körperliche Symptome wie Kopfschmerzen oder Herzklopfen verursachen. Die Amygdala spielt dabei eine Schlüsselrolle. Denn sie steuert unsere psychische und körperliche Reaktionen auf stresslösende Situationen, indem ihre Nervenzellen feuern. Das ruft die Kampf-, Flucht- oder Starre-Reaktionen aus, die jeder von uns kennt.

Um stressbedingte Reaktionen zu mildern und ein positives Selbstbild zu fördern, ist Selbstmitgefühl entscheidend. Indem wir unsere Aufmerksamkeit bewusst lenken und uns selbst mit Verständnis begegnen, stärken wir unser Selbstvertrauen und unsere Zuversicht. Dies beeinflusst die Aktivierung unserer neuronalen Netzwerke positiv und verbessert unser Wohlbefinden sowie unsere Leistungsfähigkeit.

Körperhaltung, Gesichtsausdrücke und Atmung spielen ebenfalls eine Rolle in unserem emotionalen Erleben. Indem wir diese Verbindungen bewusst gestalten, können wir unsere Selbstregulation ausbauen und Herausforderungen leichter meistern.

Selbstmitgefühl ist essentiell für die Gestaltung eines positiven Selbstbildes und einem effektiven Selfleadership, da es uns befähigt, uns selbst und anderen mit mehr Verständnis und Empathie zu begegnen. 

Stellen Sie sich einmal vor, wie Ihr Verhalten ständig von Ihrer Umgebung und Ihrer inneren Welt beeinflusst wird. Diese Wechselwirkungen helfen Ihnen zu erkennen, was akzeptiert oder abgelehnt wird. Das Konzept der „Bezogenen Individuation“, entwickelt von Helm Stierlin und Gunther Schmidt, beleuchtet dieses Zusammenspiel zwischen unserem Streben nach Autonomie und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Beides ist wichtig – die Freiheit zur Selbstentfaltung und das Gefühl von Sicherheit.

Autonomie und Zugehörigkeit sind grundlegende Bedürfnisse, die wir unser Leben lang ausbalancieren müssen. Wir möchten Teil einer Gemeinschaft sein und gleichzeitig unsere eigenen Interessen verfolgen. Dabei passen wir unser Verhalten oft unbewusst an die Werte unseres Umfelds an.

Wenn wir Situationen bewerten, geschieht das oft unbewusst, um unser Überleben zu sichern. Emotionale Erfahrungen werden in unserem Gedächtnis gespeichert und beeinflussen unser Verhalten. Unser autonomes Nervensystem spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Laut der Polyvagal-Theorie von Stephen Proges und den neurowissenschaftlichen Forschungen von Gerhard Roth reagiert unser Körper adaptiv, um uns in Sicherheit zu bringen, oft bevor wir dies bewusst wahrnehmen.

Eine gute Selbstregulation ermöglicht es uns, von einer abwehrenden zu einer zugewandten Haltung zu wechseln. Indem wir unsere Bewertungen und Verhalten bewusst beobachten, können wir erkennen, wie sicher oder bedrohlich wir die Welt gerade erleben. Der bewusste Einsatz von Atmung, Sprache und Körperhaltung kann uns helfen, mehr innere Stabilität zu erreichen.

Ein wesentlicher Aspekt, der uns dabei hilft, gut für uns selbst zu sorgen, ist Selbstmitgefühl. Es ist, als würden wir uns um einen Freund kümmern. Dies reduziert Stressreaktionen und unterstützt unser Sicherheitsbedürfnis. Die Balance zwischen Zugehörigkeit und Autonomie zu finden, stärkt unser Selfleadership.

Haben Sie sich jemals gefragt, welche Bedeutung Sie sich selbst beimessen? Gerade in herausfordernden Zeiten kann Selbstakzeptanz eine wertvolle Alternative zur Selbstabwertung sein. Während es uns oft leichtfällt, unseren Freunden Mitgefühl entgegenzubringen, vergessen wir häufig, uns selbst dieselbe Freundlichkeit zu schenken. Selbstmitgefühl bedeutet, sich selbst mit der gleichen Fürsorge zu begegnen, die wir einem besten Freund entgegenbringen würden.

Studien zeigen, dass Selbstmitgefühl mit seelischem Wohlbefinden und erfüllenden Beziehungen verbunden ist. Deshalb betrachten Sie sich selbst mit Wohlwollen, was Ihre Stärken und Schwächen betrifft. Indem Sie sich ermutigende Worte zusprechen, fördern Sie Ihre mentale Stärke. Diese Herangehensweise hilft Ihnen, zur Ruhe zu kommen, und unterstützt die Ausschüttung von Oxytocin. Dadurch werden Sorgen mindert und das Selbstvertrauen stärkt. 

Die Beziehung zu sich selbst ist grundlegend und spiegelt sich in Ihren Beziehungen zu anderen wider. Es ist auch wichtig, „Nein“ zu sagen und Grenzen zu setzen, um Ihr Wohl zu schützen. Wenn Sie auf sich achten, können Sie auch besser für andere da sein. 

Selbstfreundlichkeit und Mitgefühl stärken Ihre Resilienz und helfen Ihnen, zufriedenstellende Beziehungen zu gestalten. Es geht nicht um Selbstmitleid oder Egoismus, sondern um Achtsamkeit. Selbstreflexion und Selbstregulation sind entscheidend für ein gutes Selfleadership, um das kognitive und emotionale System im Einklang zu halten. 

Indem Sie sich selbst wie einen guten Freund behandeln, öffnen Sie die Tür zu einem Leben mehr innerer Zufriedenheit. Diese achtsame Selbstfürsorge bildet das Fundament für positive Beziehungen und ein harmonisches Miteinander sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld.  

Eine Haltung der Wertschätzung und des Mitgefühls ermöglicht es uns, den Moment bewusst zu gestalten und positive Beziehungen zu gestalten. Diese Einstellung hilft uns im privaten wie im beruflichen Leben, Verunsicherungen und Unannehmlichkeiten gelassener zu bewältigen. 

Ein Perspektivenwechsel unterstützt die Selbstregulation, da die Zusammenarbeit zwischen unbewussten und bewussten Prozessen verbessert wird. Mit Mitgefühl, statt Selbstkritik zu reagieren, ist entscheidend, um Herausforderungen gut zu meistern.

Selbstmanagement beinhaltet, die eigenen Motive zu reflektieren und die aktuelle Situation zu akzeptieren, ohne sie gutheißen zu müssen. Die Achtsamkeit für die Bedürfnisse und das Verständnis des Verhaltens als Reaktion auf eine Situation helfen uns, angemessen zu reagieren.

Selfleadership einschließlich Selbstmitgefühl sind für Führungskräfte essentiell. Sie fördern bessere Entscheidungen, mentale Resilienz und die Motivation. Diese Fähigkeiten schaffen ein positives Arbeitsumfeld und stärken das Teamvertrauen. Führungskräfte, die diese Eigenschaften entwickeln, inspirieren und unterstützen ihre Mitarbeiter, effektiv Ziele zu erreichen.

Letztlich bietet uns Mitgefühl und reflektierendes Innehalten bei hinderlichen Verhaltensmustern die Chance für Veränderung. Oder wie Viktor Frankl sagte: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“

Starten Sie eine interessante Reise zu sich selbst, um Ihre Gedanken und Gefühle besser zu steuern. Durch mehr Mitgefühl für sich und andere Menschen, besonders in stressigen Zeiten, stärken Sie Ihre mentale Kompetenz und Handlungsfähigkeit.

Erfahren Sie, wie systemisches Coaching, Beratung oder Supervision Ihnen Unterstützung bieten kann, die Herausforderungen dieser Zeit zu meistern. Informieren Sie sich auf dieser Website oder treten Sie direkt mit mir in Kontakt. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem persönlichen Weg zu begleiten.